Essence of Bellydance

by Coco

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Essence Teacher Spotlight Daya

Interview vom 26.08.2017.

Die Liebe zum Tanz und zur Bewegung entdeckte Daya (29) bereits in ihrer Jugendphase und erhielt ihre Ausbildung im orientalischen Tanz von internationalen Tanzgrößen dieser Szene. Neben ihrem Pädagogik- und Theaterpädagogikstudium absolvierte sie eine tanztherapeutische Weiterbildung (nach DGT). Sie liebt es, sich in anderen Bewegungsarten, wie im zeitgenössischen Tanz, Ballett, Yoga, Meditation und Körpertechniken fortzubilden. Seit 2010 inspiriert sie ihr Publikum mit ihren Experimental Oriental Dance Performances. 2014 erhielt sie ihre Zertifizierung zur Essence of Bellydance Lehrerin, seit 2017 ist sie die erste Teacher Trainer Ausbilderin.

Wie bist du zum Bauchtanz gekommen und was gibt er dir?

Als Teenager habe ich zusammen mit meiner besten Freundin eine Sportart gesucht, die auch außergewöhnlich und cool ist. So kamen wir durch eine Bekannte in eine Bauchtanzgruppe. Zuerst hielten wir unser neues Hobby noch geheim und überraschten unsere Freunde nach einiger Zeit mit unseren Bewegungen. Der orientalische Tanz hat mich damals so begeistert, dass ich fast jeden Tag geübt habe.

Letztendlich ist es rückblickend auch meine Art der „Therapie“ gewesen, mit meinem sensiblen Wesen umzugehen. Noch bis vor ein paar Jahren spürte ich so viele Emotionen von anderen Menschen, sodass mich das manchmal umgehauen hat. Es gab immer wieder depressive Phasen in meinem Leben. Und der Tanz war und ist immer noch mein Mittel, um wieder im Hier und Jetzt anzukommen. Ich kann mich selbst in diesem Moment spüren und meine Emotionen rauslassen. Gerade als Kopfmensch ist es besonders wichtig, dass ich mich immer wieder mit meinem Körper verbinde. Tanz gibt mir auch die Freiheit zu entscheiden, welchen Schritt ich gehen möchte. Es ist mein Weg, um meine Balance zu finden.

Wie hast du gestartet und was waren die wichtigsten Schritte/Durchbrüche in deiner Tanzkarriere?

Der Tanz war schon immer in meinem Leben und ist nicht mehr wegzudenken. Dabei sind verschiedene Phasen für mich wichtig gewesen, um zu wachsen: Ein Schritt in Richtung Professionalität war auf jeden Fall meine 2-jährige Weiterbildung in Tanztherapie. Dort lernte ich den improvisierten und freien Tanz und auch mich selbst kennen. Denn zu dieser Zeit war ich noch sehr auf den orientalischen Tanz fixiert. Mit der Weiterbildung hat sich mein Horizont erweitert. Auch meine Zeit in Madrid war prägend für meine tänzerische Entwicklung. Dort trainierte ich drei Monate lang intensiv in der Orient-Masterclass von Samara Hayat und bei Zuel, Ballett und Flamenco. Samara ist eine Powerfrau, die weiß was sie will. Das hat mich beeindruckt.

Eine weitere Phase war meine Zeit im „Chillies“ Bauchtanz Ensemble, mit dem ich auf Festivals in ganz Deutschland performt habe. Zu der Zeit habe ich dann auch angefangen, zeitgenössischen Tanz, Ballett und Komposition intensiv zu lernen. So kam ich auch zur Performance Gruppe des Tanzwerk Nürnberg, mit denen ich zusammen und solo Auftritte hatte. Da diese so vielfältig waren (vom Musikvideo über Konzert bishin zu Performances in einer Kirche) konnte ich sehr viel Erfahrung sammeln. Zur gleichen Zeit begann ich zu unterrichten und entwickelte nach und nach meinen eigenen Stil „Experimental Oriental Dance“, eine Fusion aus Bauchtanz, Improvisation, Imagination und Entspannungsmethoden.

Die nächsten wichtigen Schritte waren, 2014 das Stipendium für das Essence of Bellydance Teacher Training zu gewinnen und 2017 die erste Ausbilderin in dieser wundervollen Methode zu werden.

Warum und wie hast du entschieden, Karriere im Tanz zu machen?

Als ich mit dem Tanzen als Teenager begann, konnte ich mir nicht vorstellen, in diesem Beruf einmal zu arbeiten. Denn ich sah viele Tanzlehrer und Tänzer in finanziellem Mangel. Zudem erschien mir es langweilig, „nur“ zu unterrichten. Aber über die Jahre und mit mehr Erfahrung änderte sich meine Sichtweise. Der Tanz wuchs von einem Hobby zu einer Profession. Und mehr und mehr bemerkte ich, dass ich meinen eigenen Weg gehen und dieser nicht wie der meiner LehrerInnen sein musste. Deshalb entschied ich mich nach meinem Theaterpädagogik Studium für einen Teilzeit Job im Kulturbereich und damit auch für die Teilzeit Selbstständigkeit (die manchmal aber auch mehr ist).

Jetzt kann ich die Dinge tun, die ich liebe. Denn ich merke immer mehr, dass ich tanzen MUSS. Und auch mein Wissen in dem Bereich weitergeben muss und natürlich auch möchte. Irgendwann spürt man, wenn man vollkommen in die Leidenschaft eintaucht. Dann entsteht ein Flow und man muss einfach manche Dinge tun. Bei mir ist das der Tanz und die Bewegungen, aber auch Schreiben und Unterrichten. Das ist auch etwas, was ich lernen musste: Ich brauche Abwechslung in dem, was ich tue! Denn ich habe viele Passionen. Der Tanz ist natürlich eine der größten, aber daneben gibt es auch noch andere Leidenschaften. Das Schreiben lebe ich auf meinem Blog und in meinem Freitags Flow Newsletter aus. Meine Leidenschaft für die Themen Körpergefühl, Ausstrahlung und Herzensgefühle lebe ich in Coachings und im Unterricht aus. Ich glaube ich bin das, was man als Multipassionate Entrepreneur bezeichnen würde.

Was war bisher der beste Moment in deiner Tanzkarriere?

Da gab es tatsächlich so einige. Einer ist definitiv als ich für das Stipendium für das Essence of Bellydance Teacher Training ausgewählt wurde. Ich war so glücklich, dass ich die Chance bekam, meinen Tanz noch mehr zu trainieren und diese Methode kennenzulernen. Außerdem habe ich zusammen mit meinem Freund so viel Energie in die Bewerbung gesteckt. Es war so ein schönes Gefühl, dass es es wert war.

Der zweite Moment war eine Performance in einer Kirche in Nürnberg im Gedenken an Friedrich Spee. Er war der erste Mensch, der sich gegen Hexenverbrennung ausgesprochen hat im Mittelalter. Ich performte im Namen von den Frauen, die damals ungerecht behandelt wurden. Das hat sich für mich so powervoll und wichtig angefühlt. Als ob ich mit allen Frauen verbunden bin. Ich war so gerührt, dass mir danach die Tränen kamen. Diese Erfahrung möchte ich nicht missen.

Gibt es etwas was du bereust?

Ich lebe im Moment und versuche immer das Beste zu geben, was gerade möglich ist. Deswegen hat bereuen nicht viel Platz in meinem Leben. Vielleicht wäre es manchmal besser gewesen, wenn ich schneller ins Tun gekommen wäre statt mir so viele Gedanken zu machen. Aber ich denke ich brauchte das und es macht mich zu der, die ich bin.

Was sind deine 3 Tipps für Frauen, die einen ähnlichen Traum verwirklichen wollen?

1. Finde deine eigene Version deines Traums. Denn es ist dein Traum, du kannst ihn dir so kreieren, wie du willst.
2. Ein Nein macht Platz für ein Ja!
3. Umgebe dich mit Menschen, die dich lieben, dich in deinem Weg unterstützen, dir ehrliches Feedback geben und möchten, dass du wächst.

Warum und wie hast du das Event Shimmy Hafla gestartet?

Ich hatte verschiedene Gründe, die Shimmy Hafla mit meiner Tanzpartnerin Lucie ins Leben zu rufen. Einerseits wollten wir eine friedliche Kommunikation zwischen verschiedenen Kulturen ermöglichen. Außerdem ging es darum, einen respektvollen Raum zu kreieren, in dem Tänzerinnen und Interessierte sich treffen und austauschen können. Die Shimmy Hafla soll auch dazu beitragen, Vorurteile abzubauen. Und natürlich möchten wir die vielfältige Orient Szene in Nürnberg, Fürth und Erlangen zeigen.

Der wichtigste Grund für die Shimmy Hafla war, den zeitgenössischen Bauchtanz und die vielfältigen Fusionen zu zeigen. Die Idee zu dieser Veranstaltung hatte ich schon ziemlich lange. 2015 fühlte es sich dann für mich richtig an, meine Tanzpartnerin Lucie mit ins Boot zu holen und die Idee in meinem Teilzeit Job vorzustellen. Beide fanden die Idee sehr gut und ein Jahr später wurde sie bereits das erste Mal realisiert.

Sie war direkt beim ersten Mal sofort ausverkauft und ein großer Erfolg, wie hast du das gesmacht? Hast du praktische Tipps?

Ich denke der Grund, warum es ein großer Erfolg war, war weil wir so viele Tänzerinnen dabei hatten. Es waren mehr als 50 Künstler auf der Bühne. Natürlich hat jede ihre Familie und Freund mitgebracht. Aber auch über facebook hat es sich wahnsinnig schnell verbreitet. Es war ein Selbstläufer, denn die Tänzerinnen haben sich gegenseitig auch sehr unterstützt, kommentiert und geteilt.

Die Veranstaltung wurde vom Kulturbereich der Stadt Nürnberg unterstützt, das war für uns natürlich ein großes Plus. Nur mit dieser starken Unterstützung konnten wir die Idee realisieren. Ich denke ein weiterer Grund fürs Gelingen war das Bedürfnis der Tänzerinnen nach Vernetzung mit anderen Tänzerinnen. Zudem war das Konzept neu in Nürnberg. Wir haben bei der ersten Shimmy Hafla auch Künstler aus anderen Kunstsparten, wie Flamenco Tanz und Musik Gruppe und Poi Spieler eingeladen. Nach der Show gab es dann noch eine Orient-Balkan-Beats Disko. Die Gäste konnten also auch selbst tanzen und ihre eigene Musik mitbringen.

Für mich war die Vernetzung und das Zusammenbringen von Tänzerinnen ein großes Anliegen, da es selten passiert. Deswegen habe ich auch hier in Nürnberg-Fürth-Erlangen einen Bauchtänzerinnen Stammtisch ins Leben gerufen. Ich liebe die Idee der Vernetzung und Austausch mit anderen Tänzerinnen.

Praktische Tipps für euch:
1. Verbinde dich mit anderen und hole sie ins Boot.
2. Suche dir starke Partner, z.B. im Kulturbereich.
3. Überlege dir, was in deiner Stadt oder in der Szene fehlt.
4. Frage herum und finde heraus, was deine Zielgruppe sich wünscht!

Wie sieht ein Tag in deinem Leben aus?

Da mein Leben sehr vielfältig ist, sieht jeder Tag anders aus. Ein Tag in meiner Selbstständigkeit beginnt meist so gegen 7:30 Uhr. Ich starte mich meinen Morgen Routinen, wie Dankbarkeit und Meditation, dann frühstücke ich auf meinem Balkon und starte in den Tag. Was ich genau mache, hängt davon ab, welche Projekte anstehen. Am Vormittag erledige ich meist Organisatorische Dinge, wie Workshops, Zeitplanung und wie ich sie bewerbe. Danach starte ich mein tägliches Tanz Training für zwei Stunden.

Nach dem Mittagessen beantworte ich Emails und arbeite an meiner Website. Am Nachmittag bereite ich meinen Unterricht und Performances vor oder filme Videos für meinen Youtube Kanal. Abends unterrichte ich oder gehe selbst in eine Yoga Stunde. Danach bereite ich mich auf den nächsten Tag vor mit meinen Intentionen.

Was sind die 3 wichtigsten Bücher, die dein Leben verändert haben?

11 Minuten von Paulo Coelho

Wünsche beim Universum von Bärbel Mohr

The Desire Map von Danielle LaPorte

Was ist deine Vision für die Zukunft?

Meine Vision ist, dass ich noch viel mehr Menschen mit meiner Arbeit erreichen kann, damit viele Menschen erfahren können, was Tanz und unser Körper uns alles lehren kann. Ich wünsche mir auch, dass ich noch ganz viele Dinge ausprobieren und lernen kann und viele schöne Ort bereisen kann. Ich wünsche mir eine Welt, in der wir in Frieden miteinander leben und uns gegenseitig, aber auch alle Lebewesen und die Erde mit Respekt behandeln.

Vielen Dank für das wunderbare Interview Daya. Du bist eine Inspiration!


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Essence of Bellydance Lehrein und Ausbilderin Daya aus Nürnberg
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